The Amber Light
Eine Mischung aus "Alternative, Pop, Artrock oder sogar Metal", wie sie selbst sagen, mit einer etwas jammerigen Stimme. Hörenswert.



Amber Light haben den Ruf, die deutschen Radiohead oder Sigur Rós zu sein, was als grobe Einschätzung hinhaut. Ähnlich wie gerade bei Sigur Rós habe ich mit der Musik aber ein Problem: Die langsamen Parts geraten ziemlich langweilig, während die Band bei den schnellen Parts eher selbst vom Tempo überrascht wirkt als souverän. Zudem finde ich die Jammerstimme von Sänger Louis Gabbiani (er singt einige Songs auf italienisch, die meisten auf englisch) manchmal etwas schwierig – ebenfalls wie bei den genannten Referenzen. Hörenswert allemal, aber ich muss mich wohl noch etwas dran gewöhnen... besser sind die paar Songs, die etwa an die alten Genesis erinnern.
Sie haben bisher eine LP goodbye to dusk, farewell to dawn und zwei EPs herausgebracht.
Auf ihrer Homepagewww wollen sie sich stilistisch auch nicht genauer festlegen:
Alternative-, Pop-, Artrock- oder sogar Metal-Magazine feierten die Band als einen der, wenn nicht den vielversprechendsten Newcomer des Jahres 2004. So richtig heimisch fühlt sich die Band in keinem dieser Genres, irgendetwas, das so verschiedene Hörer anspricht, muss sie aber wohl haben.
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25.10.05: eigener Artikel, Ergänzungen um alle EPs und Zitate