Fete zwei: Die Band

Die Jungs haben echt prima Mucke gespielt, coole Auswahl, genau auf uns alten Säcke abgestimmt, die irgendwo zwischen den 70ern und 80ern hängen geblieben sind und von Mainstream keine Ahnung haben.

Alle haben ausgelassen getanzt. Sogar der sonst etwas bewegungsunwillige Oli versuchte sich (vergeblich) in Rhythmus.

Deutlich eleganter wussten C&K sich zu bewegen; das rockt.

Die Band nahm das Feeling auf und pushte weiter. Der ganze Saal tobte, keiner konnte still stehen...

"...lalalala...like a virgin...dadada..."

Doch sie können nicht nur Stimmungslieder spielen, sondern auch etwas fürs Herz. Peter W. stimmt an, und ...

... er hatte die Menge wieder im Griff. Wunderkerzen, Feuerzeuge flammen auf; das ehemals dunke Gewöble strahlt wie, wie, hmm, ja, also denkt euch jetzt was Originelles. Taghell ist abgedroschen, atombombenhell triffts nun auch nicht, sehr hell vielleicht. Hell halt. Und gestunken hat's wie Sau von den blöden Wunderkerzen.

Keyboarder Florian K. rührt die Werbetrommel: "Wenn es euch gefallen hat, dann kauft unsere CD."
Sänger Christoph L. und Drummer Heiko Sch. schauen zu.
Sie heißen Impecunious Flair, was man etwas frei mit "unser guter Geschmack wirft keine Kohlen ab" übersetzen kann. Oder auch mit "wir bekommen nicht genug Knete für unseren Auftritt!"

Ich befragte Gastgeber Oli zum Thema Band-Gage. Er antwortete: "Nu hör' ma zu, mein Jung! Ich rück' für die Jungs schon genug raus, außerdem saufen die mir hier alles leer."
"Pöbel hier nicht rum, sondern nimm' Dir lieber'n Bier", warfen mir T&G an den Kopf, seine netten Begleiterinnen.