21. März 10  •  Rubrik Bearbeitung & Profile  •  Kommentar schreiben

Mehr Farben: Praxis und Klippen

Ein Colorimeter vereinfacht das Profilieren, weil er Klippen wie den Windows-LUT-Bug umschifft. Mit Aufmerksamkeit und ein paar Tricks geht es aber auch ohne.

Colorimeter

Wenn ich mir das hier so durchlese, klingt das wie eine Werbung für Colorimeter. Doch so war es tatsächlich: In keine dieser Fallgruben wäre ich gestürzt, wenn ich von Anfang an mit einem gearbeitet hätte. Somit ist es keine Werbung, sondern meine Erfahrung aus einem langwierigen und nervigen Lernprozess: Die Colorimeter sind nicht nur notwendig, um ein präzises Monitorprofil zu erstellen, sondern unter Windows lösen sie zusätzlich viele kleine Problemchen. Natürlich sind sie kein Allheilmittel, denn Anwendungen, die mit Farbprofilen nicht umgehen können, zeigen trotz Colorimeter falsche Farben.

Einerseits bin ich Im Nachhinein froh, auf diese ganzen Schwierigkeiten gestoßen zu sein und Lösungen gefunden zu haben. Doch das gilt nur aus meiner Sicht als Redakteur. Andererseits hätte ich nämlich als reiner Anwender viel Zeit gespart, die mir das Geld für den Kauf allemal Wert gewesen wäre. Gerade im Vergleich zu den Tausendern, die PC, Monitor und die Kameraausstattung verschlingen, fallen die 100 bis 200 Euro für einen Colorimeter kaum ins Gewicht. Ob es die etwas besseren sein müssen, die auch Beamer kalibrieren, oder gar die Luxuslösungen für Druckerkalibrierungen, ist natürlich immer die Frage, aber mindestens ein Einstiegsmodell sollte sich jeder gönnen, der sich ernsthaft mit Fotografie auseinandersetzt.

Wobei ich zugeben muss, dass ich selbst immer noch kein Colorimeter besitze, sondern auf zwei zurückgreife, die wir im Büro haben, und zwar den Spyder 3 Elite und eine OEM-Version des X-Rite i1Display.

Der Unterschied zwischen Profilieren und Kalibrieren

Mit Profilieren bezeichnet man den hier schon beschriebenen Vorgang, bei dem ein Colorimeter den Farbraum des Monitors und sein Verhalten bei verschiedenen Farbintensitäten misst und in eine Profildatei schreibt. Damit der Monitor daraus die gewünschte Ausgabe erzeugt, muss der Rechner angepasste RGB-Werte ausgeben. Damit sinkt die Farbtiefe, die Zahl der darstellbaren Farbabstufungen, weil ein Teil der möglichen Abstufungen für die Korrektur draufgeht.

Das Kalibrieren des Monitors verringert diese Verluste. Dabei versucht man, durch Einstellungen am Monitor das Bild schon so gut wie möglich hinzubekommen. An vielen billigen Monitoren lassen sich nur Helligkeit und Kontrast verstellen, damit kommt man noch nicht besonders weit. Die besseren Modelle haben getrennte Regler für jeden Farbkanal, für die Gammakurve, für den Weißpunkt und manchmal sogar für den Farbraum. So bekommt man die Kalibrierung besser in den Griff, besonders die Farbregler und die Einstellung des Weißpunkts helfen immens. Die Colorimeter-Software unterstützt den Anwender beim Einstellen des Monitors. Die eigentliche Profilierung findet danach statt.

Noch einen Schritt besser sind die hardware-kalibrierbaren Monitore, die quasi alle Informationen des Farbprofils intern speichern, sodass die volle Farbtiefe nutzbar ist. Mehr dazu im c't-Artikel. Der nächste Schritt wären übrigens Displayauflösungen mit mehr als 8 Bit Farbtiefe (32 Bit gesamt) pro Kanal, doch dadrüber weiß ich auch noch nicht viel.

Kalibrierziel

Beim Profilieren und Kalibrieren muss man Gammakurve, Weißpunkt und Helligkeit als Zielwert festlegen. Die Gammakurve dient der Anpassung der Helligkeit ans Sehverhalten, man kann als Gammawert 2,2 nehmen, alles andere spielt keine Rolle mehr.

Interessanter ist die Wahl des Weißpunkts, bzw. der Farbtemperatur. (Wieso die Farbtemperaturen mit irre hohen Temperaturen von mehreren 1000°C bzw. Kelvin bezeichnet werden, hat in der Praxis keine Bedeutung, eine Erklärung gibt es hier.)

Welche Farbe wir als weiß wahrnehmen, hängt ausschließlich vom Umgebungslicht ab. Das Gehirn ermöglicht uns so, Farben unabhängig von der Spektralverteilung des Sonnenlichts zu erkennen, die sich mit der Tageszeit ändert. Für die Kalibrierung heißt das, dass wir entweder einen Monitor haben, der groß genug und von einer Blende umgeben ist, sodass wir unsere Farbwahrnehmung ihm anpassen, oder dass er auf die gleiche Farbtemperatur eingestellt ist wie das Umgebungslicht, also das Tageslicht oder die künstliche Raumbeleuchtung. Der zweite Ansatz scheitert aber an praktischen Gegebenheiten. Raumlicht reicht von etwa 3000K (Glühbirnen) bis 4000K (Leuchtstoffröhren), Tageslicht von 3500K (Spätabendsonne) über 5000K (Morgen/Abendsonne), 6500K (bedeckter Himmel), 9000K (blauer Himmel im Schatten) bis über 15000K (Nördliche Himmelslichter), man müsste also mehrere Male täglich umschalten.

In der Praxis reicht es meist, fest auf 6500K zu stellen. Wer es genauer haben möchte, stellt vielleicht seinen Monitor nicht in direktes Tageslicht oder baut eine Blende herum, aber schon das Kaufen von Normlicht (Lampen mit einer definierten Farbtemperatur) lohnt selten. Strenggenommen müsste man übrigens Ausdrucke auch unter Normlicht betrachten.

Für Notebooks mag es sich lohnen, Profile für verschiedene Farbtemperaturen zu erstellen, wenn man häufiger in Situationen halbwegs farbtreu arbeiten muss, in denen man keine Kontrolle über das Umgebungslicht hat. Ich selbst habe ein Profil für 5000K und 6500K, nutze meist das 6500er, und unterwegs tagsüber manchmal das 5000er.

Was sich gerade für Notebooks und eher billigere Monitore lohnt: Profile bei verschiedenen Helligkeiten erstellen. Eigentlich gehört die Helligkeit fest zum Farbraum (das ist auch der Grund, warum gute Monitore die Helligkeitsveränderung verweigern, wenn man sie fest beispielsweise auf AdobeRGB einstellt), aber in der Praxis stellt man ja doch häufig daran herum – gerade bei Notebooks, die in verschiedenen Umgebungen zum Einsatz kommen. Einige Monitore ändern ihre Helligkeit aber nicht so ganz farbneutral und bekommen dann einen Farbstich, besonders Notebooks sind da häufig von betroffen. Also muss man bei verschiedenen Helligkeiten unterschiedliche Profile laden.

Die Hersteller

Die Hersteller verkaufen mehrere Modelle, und die Unterscheidung fällt nicht leicht; einige der billigen Spektrometer sind nicht in der Lage, Farbräume oberhalb von sRGB korrekt zu messen. Ein paar Hinweise gibt der schon erwähnte Test in c't 12/09, aber auch die Hersteller selbst:

  • Datacolor hat die Spyder im Angebot. Der alte Spyder2 kann nach meinen Informationen keine erweiterten Farbräume erkennen, es muss dann schon die 3er-Serie sein. Mit dem Spyder3Express dürfte man meist auskommen, aber erst der Pro kann mit zwei Displays umgehen.
  • Quato verkauft den Silver Haze Pro laut Website nur zusammen mit den eigenen Monitoren – bietet aber ein schönes Tutorial über Farbmanagement an.
  • X-Rite hat eine etwas unübersichtliche Website, beispielsweise finde ich nirgends eine Beschreibung der Unterschiede der beiden Colorimeter-Baureihen i1Display und Pantone huey. Etwas mehr findet man auf xritephoto.com, wo der Online-Berater Besitzer von herkömmlichen Monitoren die Huey-Modelle und solche von Wide-Gamut-Monitoren die i1Display-Modelle empfiehlt.

Na, rauchen euch die Köpfe? Kein Wunder, das Thema ist komplex genug, dass ganze Bücher drüber geschrieben wurden – auf Anhieb lässt sich wohl kaum alles verstehen. Ich selbst habe auch lange dafür gebraucht, alles in kleinen Schrittchen zu lernen. Schwierig daran ist auch, dass gerade unter Windows viele kleine Fallstricke lauern, die einen daran zweifeln lassen, überhaupt irgendwas richtig verstanden zu haben. Ein paar möchte ich hier aufdecken, um euch das Stolpern zu ersparen.

Fehlerhafte Monitorprofile

Direkt der allererste RGB-Monitor, an dem ich mein Halbwissen über Farbprofile ausprobieren wollte, benahm sich unter Windows völlig unerklärlich, unter Mac OS aber wie erwartet. Nach längerer Suche stellte sich dann als Ursache heraus, dass der Monitorhersteller auf seiner Website ein völlig falsches Profil zum Download bereithielt, das einen Farbraum kleiner als sRGB beschrieb – dann kommen natürlich bei der ganzen Umrechnung völlig falsche Werte raus. Mac OS hatte sich automatisch ein Profil besorgt, was den Farbraum besser beschrieb, daher klappte dort alles. Abhilfe war dann, entweder das Profil von Mac OS zu laden oder mit einem Colorimeter selbst eins zu basteln.

Noch eine falsche Fährte: Einige Monitore und Notebooks geben ihr Farbprofil per DDC aus, dieser Datenkanal, der sonst nur Auflösungen, Bildwiederholfrequenzen und ähnliches trägt. Mac OS scheint sich daraus unter gewissen Umständen selbst ein Profil zu basteln. Windows nicht, aber es gibt Tools wie Quick Monitor Profile, die das können. Allzu viel sollte man sich davon allerdings nicht versprechen, denn den paar Stichproben zu Folge, wo ich die DDC-Informationen mit Colorimeter- und Spektrometer-Messungen verglichen habe, steht bei Notebooks quasi immer, bei Monitoren auch manchmal Schrott im DDC.

Blöderweise benötigt man ziemlich viel Kenntnis von der ganzen Kalibriergeschichte, um einem Profil anzusehen, ob es korrekt ist oder nicht. Der vielleicht einfachste Weg ist, sich mit Tools wie ICC Profile Inspector das Profil anzusehen und die RGB-Eckwerte des Dreiecks mit denen von technisch ähnlichen Geräten zu vergleichen. Noch einfacher: Ein Colorimeter einsetzen.

ICC Profile Inspector entlarvt das fehlerhafte Profil eines RGB-LED-Monitors: Der Rotpunkt des Profils (Eintrag rXYZ) liegt bei 0.64/0,347 (die x/y-Werte sind die wichtigen, nicht X/Y), obwohl solche Monitore etwa 0,7/0,3 erreichen.

Ein weiteres Missverständnis in diesem Zusammenhang: Viele Leute glauben, dass sie durch das Laden eines Monitorprofils dessen Farbraum einstellen; wenn man beispielsweise dem Monitor das sRGB-Profil zuweist, würde er danach in genau diesem Farbraum arbeiten. Das ist falsch. Mit dem Laden eines Profils ändert man am Monitor überhaupt nichts, sondern teilt lediglich dem Betriebssystem mit, welchen Farbumfang der Monitor darstellen kann. Es ist sogar andersherum: Bei einigen Profimonitoren kann man den Farbraum umstellen (meist sRGB, AdobeRGB und maximal), und wenn man das tut, muss man das Betriebssystem auf das passende Profil umstellen.

Auch zu beachten: Wie im vorigen Kapitel schon erwähnt, weisen einige Monitore an jedem Eingang (VGA, DVI, HDMI, Displayport) ein anderes Farbverhalten auf, vor allem der HDMI benimmt sich meist wohl anders. Achtet bei heruntergeladenen Profilen also darauf, das richtige zu nehmen. Und wenn ihr ein Colorimeter habt, erstellt für jeden Eingang ein separates Profil.

Der Windows-LUT-Bug

Wenn man unter Mac OS ein Profil lädt, verändern sich sofort alle Bildschirmfarben ein bisschen. Unter Windows passiert hingegen nichts.

Das verwirrt und führt zuerst zu der Annahme, dass Mac OS alle Programme kalibriert ablaufen lässt, Windows aber nicht, dass also beide Systeme fundamental anders mit Profilen umgehen. Das stimmt allerdings nicht. In Wirklichkeit arbeiten beide Systeme gleich, Windows hat lediglich einen ärgerlichen Bug – den man mit vielem guten Willen als Feature interpretieren kann.

Die Lösung des Widerspruchs: Die Profildateien enthalten zwei verschiedene Elemente, erstens das Profil in Form einer Beschreibung des Farbraums und zweitens eine Korrekturtabelle, die sogenannte LUT – Color Look Up Table. Durch das Profil lernt der Rechner wie schon beschrieben den Farbraum des Geräts kennen, und durch die LUT werden kleine Farbfehler ausgebügelt. Das Farbmanagement bezieht die LUT nicht in die Bildumrechnungen ein, sondern sie landet in der Grafikkarte oder im farbkalibrierbaren Monitor.

LUT und Farbraum wirken sich daher unterschiedlich aus: Die LUT kommt bei jeder Darstellung von jedem Programm zum Tragen, das Bild ändert sich komplett und bekommt einen Farbstich (bzw. der Farbstich des Monitors verschwindet) – das Farbprofil kommt aber nur an den Stellen zum Einsatz, wo die jeweilige Anwendung eine profilfähige Darstellung veranlasst. Das ist bei Mac und Windows identisch.

Der Unterschied ist aber, dass Windows beim Laden einer Profildatei die LUT nicht an die Grafikkarte übergibt, Mac OS aber schon. Einfache Tools wie DisplayProfile übernehmen das zwar, helfen aber nicht uneingeschränkt, denn noch schlimmer: Viele Windows-Grafikkartentreiber hatten einen weiteren Bug, sie überschrieben die LUT ab und zu wieder. Das Problem scheint immerhin mittlerweile bei aktuellen ATI- und Nvidia-Treibern gelöst zu sein, von den Intel-Chipsatz-Treibern weiß ich es nicht.

DisplayProfile stopft die in den Profildateien enthaltene LUT korrekt in die Grafikkarte. Die Profile mit LUT sind mit (*) gekennzeichnet, im Allgemeinen sind das die von Colorimetern erzeugte.

Abhilfe schaffen die Colorimeter: Sie installieren Tools zum Laden der Profile, die auch die LUT korrekt in Grafikkarte oder wenn möglich Monitor packen und das auf Wunsch regelmäßig wiederholen, wenn man so einen fehlerhaften Grafiktreiber einsetzt. Mit diesen Tools verhalten sich Windows und Mac OS identisch.

Tools ohne regelmäßiges Neuladen wie DisplayProfile funktionieren ebenfalls, wenn man entweder einen korrekt arbeitenden Treiber hat oder sich des Problems bewusst ist und ab und zu das aktuelle Profil neu lädt. Speziell DisplayProfile nervt dabei mit der Unart, das geladene Profil nicht direkt erneut laden zu können, sondern man muss vorher ein anderes, falsches Profil laden.

Mehrere Kalibrierungen

Zum Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung siehe rechts; kurz gesagt ist die Kalibrierung das (möglichst) optimale Einstellen des Monitors durch den Anwender und die Profilierung ist das Ausmessen des (kalibrierten) Monitors mit einem Colorimeter.

Das Display beispielsweise mit "Farbe kalibrieren" unter Windows 7 einzustellen ist besser als nichts. Das sollte man nur nicht mehr tun, wenn man ein Displayprofil geladen hat.

Die Kalibrierung bekommt man halbwegs alleine hin, wenn man grobe Farbfehler per Regler im Grafikkarten-Treiber ausbügelt oder mit Tools wie Adobe Gamma oder dem Kalibriertool von Windows 7 sogar die Gammakurven halbwegs in den Griff bekommt. Das ist lange nicht so gut wie von der Colorimeter-Software an die Hand genommen zu werden und die Farbregler des Monitors einzustellen, aber besser wie nichts. Nur das Profilieren bekommt man nicht ohne Hilfe eines Messgeräts hin.

Ein Stolperstein droht: Wenn man selbst an den genannten Stellen Hand angelegt hat und dann ein Farbprofil lädt, kann es passieren, dass zwei Korrekturen gleichzeitig aktiv sind. Man muss also alle Änderungen wieder zurücknehmen – oder man lässt davon direkt die Finger und lädt entweder direkt ein Farbprofil oder arbeitet mit einem Colorimeter (die Colorimeter-Tools nehmen alle diese Korrekturen im Allgemeinen wieder zurück).

Finger weg auch von den Farbreglern der Grafiktreiber – besonders wenn man ein Profil von Hand oder mit DisplayProfile einbindet, muss man darauf achten. Achtung aber auch beim Colorimeter-Einsatz: Dessen Tools nehmen die Änderungen im Grafiktreiber zurück, erkennen aber möglicherweise nicht immer jede neuste Treiberversion sofort.

Drucken

Zum Drucken stehen einige Tipps im erwähnten c't-Artikel in Heft 23/09, sodass ich hier nicht viel sagen möchte. Ein paar Hinweise gibt auch die Wikipedia beim Farbmanagement. Der Colorimeter-Hersteller Datacolor hat auch viele Tipps.

Die Kurzform: Besorgt euch für jede Papiersorte ein zur Druckertinte passendes Farbprofil und bindet das bei der druckenden Anwendung ein. Sagt dem Druckertreiber, dass er sich aus dem Farbmanagement heraushalten soll. Profile bieten vor allem die Druckerhersteller für ihre eigenen Papiere an, aber auch einige andere Papierhersteller wie Brilliant, allerdings hauptsächlich für Epson-Drucker. Auf den Brillant-Seiten findet ihr auch Hinweise, wie diese Einstellungen vorzunehmen sind.

Wenn die Anwendung, mit der man druckt, die Wahl eines Farbprofils für den Druck zulässt (beispielsweise Lightroom), dann muss man dem Drucker-Treiber das Einmischen in die Farben verbieten. Bei Epson geht man dazu auf die Seite "Erweitert", klickt in "Farbmanagement" auf "ICM" und dann darunter auf "Aus...". Unterstützt die Anwendung keine Profile, macht man den Haken wieder weg und stellt dann das Papier/Druck-Profil ein. Die beiden Modi über ICM nutzt man nur, wenn man kein Profil für das Fotopapier hat.

Die meisten Colorimeter-Hersteller haben auch Geräte im Angebot, mit denen man sich selbst Profile erstellen kann. Das ist nicht nur wichtig, wenn der Papierhersteller keine bereithält, sondern auch, wenn man Fremdtinte nutzt, weil diese möglicherweise ein anderes Farbverhalten zeigt als die Originaltinte, mit der die Papierhersteller die Profile erstellen. Diese Messgeräte (Spektralfotometer) scannen einen Ausdruck wieder ein, die man mit der Messsoftware vorher selbst ausdrucken muss.

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