
Zoo Hannover: Typen und Einzelgänger
Zwei Jahre war ich nicht mehr im Zoo Hannover gewesen. Ziemlich genau so lange habe ich den neuen Posten im Büro, was möglicherweise die Ursache ist. Egal, neue Kamera und tolle Sonne waren überzeugend, sodass ich mir die ganzen Umbauten angeschaut habe und die liebgewonnenen Tiere wiedergesehen habe.
Wie schon bei der Hamburg-Tour angedeutet, habe ich eine neue Kamera, und hier habe ich sie das erste Mal in den Zoo ausgeführt. Die Brennweite von 18-55mm (auf Crop) eignet sich nicht so besonders. Deswegen kam mehr von der Umgebung auf die Fotos, nicht nur wie sonst oft ein Tier alleine. Auch mal nett.
Trotz einiger Vorteile (Gewicht, Ausklappdisplay) wird die Sony NEX nicht meine bevorzugte Zoo-Kamera werden, zu schlecht hat sich der Autofokus in schweren Situationen geschlagen, zu große Schwierigkeiten bereitet das Ablesen des Displays bei Sonne. Vielleicht nehme ich sie ab und zu zusätzlich mit, statt für meine große Nikon ein zweites Objektiv einzupacken. Denn begeistert hat mich die gute Qualität des Sensors, die doch überraschende Schärfe des Kit-Objektivs und die Möglichkeiten, mit dem Klappdisplay etwas einfacher an außergewöhnliche Perspektiven zu kommen. Mehr dazu (und dem Adapter für Nikon-Objektive) in einem späteren Artikel.