9. April 07  •  Rubrik Unterwegs  •  Kommentar schreiben

Monaco: Die hässlichen Seiten

Genug der Beschönigungen: Die Hochhäuser und Betonburgen dominieren das Bild der Stadt.

Natürlich, sie haben keinen Platz dort. Monaco ist nur knappe zwei Quadratkilometer groß und muss Platz für fast 35.000 Bewohner bieten – die höchste Bevölkerungsdichte der Welt. Das klappt natürlich nicht mit geräumigen Einfamilienhäusern auf großzügigen Grundstücken, zumal die steile Küste nur schwer zu bebauen ist – und zumal wahrscheinlich die Fürstenfamilie die wenigen locker bebauten Ecken für sich beansprucht.

Aber trotz der Entschuldigungen und Erklärungen ist Monaco einfach hässlich. Man erkennt oft nicht, wo der eine Wohnsilo aufhört und der nächste anfängt. Da helfen auch die paar freundlichen Farben nichts.

Ein Lichtblick: Die Dächer. Außergewöhnlich viele Dächer sind bepflanzt und einige davon sehen sogar ausgesprochen gemütlich aus. Sofern man irgendwie den Blick auf die Nachbarschaft vermeiden kann.

Auch auf Hotels und öffentlichen Bauten wachsen Bäume, drumherum scheint die Stadtverwaltung ebenfalls bemüht, jede freie Stelle zu begrünen – mit wechselndem Erfolg.

Na, jedenfalls wars mal ganz interessant, dort gewesen zu sein und einen kleinen Eindruck mitgenommen zu haben. Muss ich aber so schnell nicht wiederholen.

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