
Malta: Regen im Westen
Ein wenig Regen kam an den nächsten Tagen herunter, und ich kam endlich herum, um den Süden und Westen zu besuchen.
Viel schöner als die hässliche Nordküste voller Hotels gefiel mir, worauf ich am ersten Tag nur einen kurzen Blick werfen konnte, was ich am nächsten Tag dann aber ausführlicher gesehen habe: Ich bin am nächsten Tag der Malta-Tour im Herbst 2004 weiter nach Westen gefahren und in dieser Bucht gelandet, Mellieha glaube ich. Sie liegt fast ganz im Westen der Hauptinsel, danach (also in Blickrichtung links) folgt nur noch Cirkewwa, der Fährhafen nach Comino und Gozo, dahinter ist die Insel zu Ende. Hier sah man immer noch viele hässliche Hotels, aber auch etwas Grün dazwischen. Weiter Richtung Süden wachsen die Strände und schrumpfen die Hotels.
Dummerweise zogen tiefschwarze Wolken auf und es begann stark zu regnen, sodass die paar Straßen im Chaos versanken. Laut Einheimischer regnet es nur an wenigen Tagen im Jahr so stark, wenn überhaupt. Noch vor ein paar Jahren, zu Zeiten meines ersten Besuchs, soll solcher Regen gar nicht stattgefunden haben. Liegt das am Klimawandel oder an den verblassenden Erinnerungen der Einwohner?
Egal. Zwischen den Schauern bot sich mir ein schöner Anblick, karge Küste, etwas grün, alles nass. Malta beherbergt nur einen einzigen kleinen Wald, und auch der wächst nicht natürlich, sondern wurde irgendwann von irgendwem um irgendein Schloss herum gepflanzt und künstlich bewässert. Besucht habe ich ihn diesmal nicht, weil er halt nur eine für unsere Verhältnisse ziemlich armselige und langweilige Ansammlung von mickrigen Bäumen darstellt.
Einen Blick auf den kargen Süden und die schöne Küste dort konnte ich werfen, dann fuhr ich zurück ins Hotel. Am nächsten Tag hatte ich dann auch mehr Glück mit dem Wetter...
Updates
16.1.05: erste Fassung
13.11.06: Bilder, Layout und Text überarbeitet
21.11.06: Bilder überarbeitet
2.3.08: Bilder überarbeitet
18.1.10: Bilder und Text überarbeitet